Sicherheit daheim: So machen Sie Ihre Haustür einbruchsicher!

Wenn Sie Ihr Zuhause verlassen, schließen Sie die Tür hinter sich ab, um zu verhindern, dass Unbefugte Zugriff zu Ihrem Haus erhalten. Doch wie sicher ist Ihre Tür wirklich? Hält sie eventuellen Einbruchsversuchen stand? Wir von Haus für Sicherheit, Ihre Profis für Sicherheitstechnik aus Berlin, zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Haustür einbruchsicher machen können.

Investieren Sie in ein sicheres Türschloss

Ein funktionierendes Türschloss ist das wichtigste Element, um das unbefugte Öffnen der Haustür zu verhindern. Türschlösser werden in Angriffswiderstandsklassen unterteilt. Ein sicheres Schloss sollte mindestens der Klasse 4 entsprechen, also „einbruchhemmend“ sein. Bei Mehrfachverriegelungen empfehlen wir die Klasse 3 oder sogar Klasse 2, die als bohrsicher gilt.

Für weiteren Schutz sorgt ein Schutzbeschlag, der innen stabil verschraubt ist und den Schließzylinder eng umgibt. Dadurch werden das Einsteckschloss sowie der Profilzylinder geschützt. Wenn Sie ausschließen möchten, dass Nachschlüssel hergestellt werden, benötigen Sie einen Schließzylinder mit Sicherungskarte.

Wählen Sie den richtigen Türtyp

Natürlich soll Ihre Haustür für Gäste einladend sein und optisch zum Design Ihres Hauses passen. Jedoch ist der Aspekt der Sicherheit immer genauso ernst zu nehmen. Nicht jede schöne Tür eignet sich als sichere Haustür. Viele ältere Türen sind hohl und damit weniger stark. Bei Einsatz einer neuen Tür sollten Sie daher auf hochwertige und stabile Materialien achten. Zu diesen gehören:

  • Metall
  • Massivholz
  • Glasfaser

Metall- oder Stahltüren werden oft als die beste Wahl für die Sicherheit von Außentüren angesehen. Haustüren aus Holz sind jedoch für den Schutz eines Hauses durchaus ausreichend, solange sie massiv genug sind.

Türen, die komplett aus Glas bestehen, eignen sich als Haustüren dagegen nur bedingt. Wenn Ihre Tür Glaselemente enthalten soll, sollten Sie auf Verbundsicherheitsglas zurückgreifen. Dieses Glas besteht aus mindesten zwei Scheiben und einer reißfesten Folie und hat dadurch einen besonderen Splitterschutz. Bei Schäden bleiben die Glassplitter an der Folie haften, sodass der Verbund gehalten wird und kein Loch entsteht, durch das der Eindringling greifen oder einsteigen kann. Eine Tür komplett aus Glas stellt jedoch trotzdem immer ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.

Verstärken Sie den Türrahmen

Ein weiteres essenzielles Element der Haustür ist der Türrahmen. Der Türrahmen muss fest mit dem Mauerwerk verbunden sein, um für ausreichend Stabilität zu sorgen. Ist er das nicht, lässt er sich einfach aushebeln. Um den Rahmen zu verstärken, gibt es Schließbleche, die vielfach im Mauerwerk verankert werden. Zusätzlich können Sie Bändersicherungen in das Mauerwerk verankern. Dadurch lassen sich die Scharnierseite und der Bandbereich der Tür verstärken.

Verzichten Sie auf Türfenster

Türfenster lassen Licht in Ihren Eingangsbereich eindringen und sehen einladend aus, sind aber aufgrund der genannten Schwächen von Glas auch ein Risiko für die Sicherheit im Haus. Wenn sich das Fenster in Reichweite Ihres Schlosses befindet, ist es einfach, das Fenster zu zerschlagen und Ihre Tür von innen zu öffnen. Vorhandene Türfenster können Sie mit Verbundsicherheitsglas, einem dekorativen Gitter oder Metallverstärkungen aufrüsten.

Halten Sie die Tür frei

Der Bereich vor Ihrer Haustür sollte immer frei sein und eine Einsicht von allen Seiten erlauben. Pflanzen Sie daher keine Sträucher, Gebüsch oder Bäume, die Ihre Türen verdunkeln, denn diese machen es einem Einbrecher zu leicht, sich zu verstecken und die Tat unbemerkt durchzuführen. Wenn Sie dazu noch für eine ausreichende Beleuchtung im Radius der Haustür sorgen, am besten mit einem Bewegungsmelder, dann steigt das Risiko für einen Einbrecher gesehen zu werden.

Bringen Sie Überwachungskameras an

Installierte und gut sichtbare Überwachungskameras, die auf den Eingangsbereich gerichtet sind, schrecken potenzielle Einbrecher frühzeitig ab. Attrappen haben dabei eine ähnliche Wirkung, ebenso ein Schild mit dem Hinweis, dass Ihr Haus mit entsprechenden Überwachungssystemen ausgestattet ist. Außerdem sind Türspione zu empfehlen, die Einbrechern zusätzlich das Gefühl geben, beobachtet zu werden. Nicht zuletzt können Sie damit immer prüfen, wer sich vor Ihrer Haustür befindet, bevor Sie sie öffnen.

Holen Sie sich Rat vom Profi

Zum Thema Einbruchschutz in Ihrer Wohngegend in Berlin können Sie sich in der Regel jederzeit an den Anlaufstellen der Polizei beraten lassen. Wenn Sie konkrete Sicherheitsmaßnahmen treffen und beispielsweise Ihre Haustür aufrüsten oder eine Überwachungskamera installieren wollen, jedoch nicht über das nötige Know-how verfügen, sollten Sie sich professionelle Hilfe suchen. Ein Fachmann für Sicherheitstechnik kann sich ein Bild von Ihrer individuellen Situation machen und bestimmen, welche Vorkehrmaßnahmen notwendig sind. Dafür stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

Mysterium Schließanlage: Wie funktioniert sie?

In Ihrem Unternehmen gehen täglich viele Personen aus und ein? Im besten Fall haben Sie einen Überblick, wer von Mitarbeitern über Gäste bis hin zu Reinigungskräften einen Schlüssel zu Ihrem Gebäude hat. Das Zauberwort: Eine intelligente Schließanlage! Diese hilft Ihnen nicht nur dabei, unbefugten Personen den Zutritt zu verwehren, sondern definiert zudem die jeweiligen Zutrittsrechte. Wir von Haus für Sicherheit sind Ihr kompetenter Partner für Sicherheitstechnik in Berlin und beraten Sie gerne ausführlich über die verschiedenen Möglichkeiten, Arten und Typen von Schließanlagen für Ihr Unternehmen.

Mechanische Schließanlagen

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Schließanlagen: die mechanische und die digitale Schließanlage. Bei einer mechanischen Schließanlage erfolgt der Zutritt zu verschiedenen Räumen durch einen handelsüblichen Schlüssel. Je nach Bedarf können Ihre Mitarbeiter Zutritt zu allen Räumen des gesamten Gebäudes oder nur zu denen einer bestimmten Abteilung erhalten – und das mit nur einem Schlüssel. Eine ideale Schließanlage macht eine Einteilung der Berechtigungen also möglich, ohne eine Vielzahl an Schlüsseln ausgeben zu müssen.

Wie das funktioniert? Durch die Verwendung von unterschiedlichen Schlüsselprofilen und Zylindern wird jeder Schlüssel für bestimmte Zylinder definiert. Dadurch ergibt sich jedoch ein Nachteil: Mechanische Schließanlagen lassen sich im Nachhinein meist nur durch aufwendige Umbauarbeiten anpassen. Ändern sich Berechtigungen oder wird der Verlust eines Schlüssels gemeldet, müssen unter Umständen sogar gesamte Zylinder ausgetauscht werden.

Digitale Schließanlagen

Wesentlich flexibler als mechanische Schließanlagen sind digitale beziehungsweise elektronische Systeme. Der Zugang wird nicht über einen Schlüssel und ein Zylindersystem gewährt, sondern durch einen Transponder oder eine Zugangskarte. Auch hier können unterschiedliche Mitarbeiter verschiedene Zugangsberechtigungen erhalten und somit nur die Türen öffnen, die im Transpondersystem hinterlegt, genauer gesagt auf dem Chip gespeichert sind. Jedoch lässt sich dies komplexer programmieren und sogar bis ins Detail nachvollziehen.

Vorteile von digitalen Schließanlagen

Bei Änderungen der Berechtigungen oder bei Verlust des Schlüssels und somit des Transponders können die Zugangsrechte einfach in der hinterlegten Software angepasst oder entfernt werden. Dies erspart viel Aufwand und Kosten. Des Weiteren speichern moderne Anlagen die Zugänge in einem Protokoll. So lässt sich nachvollziehen, wer wann zu welchen Gebäudeteilen Zutritt hatte. Die Straftaten wie Einbrüchen oder Diebstählen liefert das System hilfreiche Informationen.

Da eine digitale Schließanlage exakt programmierbar ist, wäre es ebenfalls denkbar, bestimmte Zeitzonen zu hinterlegen. Soll Ihr Unternehmen beispielsweise in der Nacht gar nicht betretbar sein, können Sie den Zugang für diesen Zeitraum verweigern. Ein Transponder kann zudem nicht einfach kopiert werden, da nicht der Transponder an sich, sondern der innenliegende Chip, zum Türöffnen befähigt. Diese nicht überwindbare technische Hürde sorgt für einen wirksamen Schutz vor Missbrauch.

Die Vorteile digitaler Schießanlagen im Gegensatz zu mechanischen Anlagen liegen somit auf der Hand. Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass digitale Schließanlagen höhere Installations- und Instandhaltungskosten mit sich bringen und somit nicht für jedes Unternehmen die beste Wahl sind. Schließlich lassen sich mechanische und elektronische Schließsysteme auch für eine noch höhere Flexibilität kombinieren.

Die drei Schließanlagentypen

Neben den beiden Hauptarten von Schließanlagen gibt es außerdem drei wesentliche Schließanlagentypen:

  • Zentralschließanlagen
  • Hauptschlüsselanlagen
  • Generalschlüsselanlagen

Ist eine Zentralschließanlage verbaut, schließen einzelne Schlüssel eine oder mehrere Türen sowie ein Zentralschlüssel das gesamte Gebäude. Hier ist der Verlust des zentralen Schlüssels folgenschwer und kann einen Austausch der gesamten Anlage notwendig machen.

Bei dem System der Hauptschlüsselanlagen gibt es einen Hauptschlüssel, der alle Schlösser einer Einrichtung schließen kann. Es ist jedoch nicht notwendigerweise ein Zentralschloss für alle Einzelschlüssel vorhanden. Diese Variante empfiehlt sich besonders in kleinen Unternehmen mit individuellen Zugangsrechten und mehreren einzeln schließbaren Büros. Zentralschließanlagen und Hauptschlüsselanlagen lassen sich zudem koppeln.

Generalschlüsselanlagen dagegen beinhalten drei verschiedene Schlüsselvarianten. Es gibt Einzelschlüssel, Gruppenschlüssel, die für alle Einzelschlüssel eines Schlosses gelten, und einen Generalschlüssel für jedes Schloss des Gebäudes. Größere Unternehmen profitieren häufig von diesem System.

Weitere Möglichkeiten der Schließtechnik

In Ihrem Gebäude gibt es Räumlichkeiten oder Abteilungen, die unter einer besonders hohen Sicherheitsstufe stehen? Dann können Systeme mit Codes, Fingerprint oder Online-Steuerung eine passende Lösung für Sie sein. Lassen Sie sich am besten von einem Experten für Sicherheitstechnik in Berlin beraten, ob sich herkömmliche Lösungen für Ihre Bedürfnisse eignen und ob Sie das System noch weiter aufrüsten können.